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GAFLENZ: "Schwerer Verkehrsunfall von drei Fahrzeugen, mehrere Personen in den Fahrzeugen vermutet", so die Annahme der allgemeinen Übung. Beim Erkunden konnten drei PKW in Seitenlage vorgefunden werden, die in einem Kreuzungsbereich zusammengestoßen waren. In allen PKW waren teils schwerst eingeklemmte Personen.
Weiters war ein PKW ein E-Auto, in welchem die Personen eingeschlossen, aber nur leicht verletzt und ansprechbar waren.
Aufgrund der umfangreichen Schadenslage wurde die Mannschaft des LFB und des TLF zu je einem PKW mit den eingeklemmten Personen eingeteilt.
Beim E-Fahrzeug wurden anhand der Rettungskarte die notwendigen Erstmaßnahmen gesetzt, und die beiden darin befindlichen Personen betreut.
Derweilen wurden von den beiden Gruppen die Fahrzeuge stabilisiert, der Bereitstellungsplatz eingerichtet und Zugangsöffnungen geschaffen.
Bereits in der Erstphase konnte ein Kleinkind aus dem Fahrzeug gerettet werden. Für die Befreiung der beiden eingeklemmten Lenker waren das hydraulische Rettungsgerät und die Säbelsäge notwendig. Danach konnten diese mittels Rettungsboa und Spineboard gerettet werden.
In der Zwischenzeit waren auch beim E-Auto die Vorbereitungen soweit fortgeschritten, dass auch diese aus dem Fahrzeug gerettet werden konnten.
Aufgrund der Dunkelheit musste auch die Einsatzstelle umfangreich ausgeleuchtet und ein Brandschutz gestellt werden.
Nach der Fahrzeugbergung mittels Greifzug und Seilwinde konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden.