GAFLENZ: Annahme, "Brandmeldealarm bei der Firma Filzwieser". Somit rückte das TLF, gefolgt vom LFB-A2 zum Übungsobjekt aus. Bereits während der Anfahrt bekam der Einsatzleiter die Info, dass die Rauchentwicklung durch einen austretenden Stoff verursacht wurde.
Bei der Erkundung fand der Einsatzleiter einen Zusammenstoß zweier Stapler vor, einer hatte Fässer mit einem ätzenden, giftigen Stoff geladen, wobei eines Leck schlug und es zum Stoffautritt kam. Neben den zwei Staplerfahrern waren auch zwei zur Hilfe eilende Mitarbeiter im Gafahrenbereich zusammengebrochen.
Der erste Atemschutztrupp nahm ein HD-Rohr vor und schlug den austretenden Stoff nieder, dadurch konnte eine Crashrettung der vier Personen durchgeführt werden.
In der Zwischenzeit wurde ein Notdekoplatz errichtet, an dem die Opfer übernommen und versorgt wurden.
Damit das kontaminierte Wasser nicht in die Kanalisation eintreten konnte, wurden die Abläufe mittels Dichtkissen verschlossen.
Ein zweiter Trupp mit Schutzstufe 2-Anzügen wurde zum Abdichten des Faßes eingesetzt.
Nach rund einer Stunde waren die Übungsziele erreicht. Es wurde zusammerngeräumt und anschließend der Übungseinsatz kurz besprochen.
Danach fand noch eine kleine Führung im Betrieb statt, wobei die Brandmeldeanlage und das Vorgehen mittels Probealarm durchgespielt wurde.